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Nomis Arbogast

Arbogast 1973 bei einer archäologischen Prospektion in Frankreich

Nomis Thider Arbogast (1. August 1941) ist ein Archäologe und Ethnologe aus Grosswangen im Kanton Luzern, in der Schweiz.


Familie

N. Arbogast ist der Sohn des d'Aciel Arbogast I und der Gela Martelli aus Sessa. Er ist der Halbbruder von Miribal Ciséan, sowie Vater des d'Aciel Arbogast II. 1969 heiratete er seine Frau die Anthropologin Anna Louisa Schmied.

Nachdem seine Mutter 1945 an einer Lungenentzündung gestorben war und sein Vater mit seinen inzwischen vierundsiebzig Jahren mit der Erziehung eines kleinen Kindes überfordert war, gab er ihn in die Obhut der Familie Fontana, Schuri-Skandaj, also sesshafte Nienetwiler.

Nach Abschluss der Schule nahm er 1963 das Studium der Archäologie an der Universität Zürich auf und entschied sich nach vier Semestern zusätzlich auch zum Studium der Ethnologie, ebenfalls in Zürich.

1967 lernte er an einem Symposium Anna Louisa Schmied kennen. Sie war eine junge und enthusiastische Anthropologin und interessierte sich brennend für Science-Fiction, extraterrestrisches Leben und alle Formen der Kommunikation. Sie kamen sich schnell näher und gut ein Jahr später wurde d’Aciel Arbogast II. geboren.

Ein Jahr später, 1969, sein Vater war gerade achtundneunzig Jahre alt geworden, bekam Nomis Arbogast ein Telegramm nach Bagnères-de-Luchon in den französischen Pyrenäen, wo er gerade Forschungen betrieb. Es lautete: «emedh.eta.egadh.skandi.eta.kwasi;jal.egadho.aju:igauma.po.egadho:» (übersetzt ungefähr: «Ich vermittelte und ich sammelte Fähigkeiten. Nun werde ich die Ewigkeit sammeln. Gib grosse Sorge zu dem Gesammelten»). Arbogast wusste sofort, was das zu bedeuten hatte, und ihm war ihm klar, dass er seinen Vater nicht wiedersehen würde.

Von 2020 bis 2022 arbeitete er intensiv am Projekt Nienetwil mit, und hatte ab 2022 sogar einen Arbeitsplatz im Museum Nienetwil. Auf gesundheitlichen Gründen wanderte er Ende 2022 zusammen mit seiner Frau nach Eus in Südfrankreich aus.


Forschung

Nomis Arbogast hat einen Professorentitel in Anthropologie und einen Doktortitel in Archäologie.

Sein Fachgebiet ist die Wanderungstätigkeit des Homo Nienetwilensis und anderer Hominiden von der Altsteinzeit bis in die Jetztzeit, sowie die Skandaj-Sprache Alaju.

Um stets nahe bei seinen Forschungsorten zu sein, suchte er, zumindest zu Beginn seiner Karriere, meist in der unmittelbaren Umgebung nach Arbeit. Später wurde er oft direkt von einer Universität angestellt. Obwohl seine Nienetwiler Forschung kaum je auf Anerkennung oder auch nur Interesse stiess, war immerhin seine Forschung auf dem Gebiet der Erkennung altsteinzeitlicher Siedlungs- und Rastplätze höchst anerkannt. Dank eines grossen Netzwerks, das sein Vater für ihn aktivieren konnte, gelang es Nomis Arbogast, auch in Ländern «hinter dem Eisernen Vorhang», also zum Beispiel in der Sowjetunion und den ihr angegliederten Staaten, zu forschen.

Zusammen mit seinem ungarischen Kollegen Gabor Kövesdi (1944 bis 2002) untersuchte er auch die Wanderbewegungen im Mesolithikum zwischen Spanien und den ungarischen Tiefebenen.

Was die Nienetwiler Forschung betrifft, so bestand seine grösste Aufgabe wohl nicht unbedingt darin, Neues zu entdecken, sondern die früheren Forschungsergebnisse seines Vaters und Amot Nussquammers mit den modernen Untersuchungsmethoden zu verifizieren.


Ab den 1980er-Jahren, als sein guter Ruf als Archäologe und Ethnologe ihm alle Möglichkeiten eröffnete, begann er, seine Nienetwiler Forschungen zu intensivieren und überarbeitete die Fundkarten, die sein Vater und Nussquammer angelegt hatten. Schnell stellte sich heraus, dass die beiden nicht selten allzu übereifrig dieses oder jenes zur Nienetwiler Kultur hinzugerechnet hatten. Allerdings war die Liste der Objekte und potenzieller Fundorte (sie hatten in ihrem Leben nie die Zeit, alle zu ergraben) so lang, dass es auf diese Fehler kaum ankam. Zwar musste er sie neu bewerten, aber das veränderte das Gesamtbild nicht.

Als 1989 der Eiserne Vorhang endlich zurückgezogen wurde, konnte er wieder von seinem Netzwerk im Osten profitieren und dort seine Forschungen erneut aufnehmen.


Zusammenarbeit mit Kantonsmuseum Luzern/Museum Nienetwil

Zehn Jahre später, 1999, begegnete er bei einer Begehung in einem Bachbett dem heutigen Co-Leiter des Kantonsmuseums Luzern, Simon Meyer, der in dem Bach am Goldwaschen war. Die beiden kamen ins Gespräch und verstanden sich auf Anhieb so gut, dass sie danach immer wieder Kontakt hatten und sich trafen. 2005, kurz vor seiner Pensionierung, entschied sich Nomis Arbogast, seine Forschungen zu beenden und sich dem Handwerk und dem Instrumentenbau zu widmen. So vermachte er seine gesamten Forschungsarbeiten sowie die seines Vaters und alles, was dieser gesammelt hatte, an Meyer, der das Material sicher verwahren und der Forschung zugänglich machen wollte. Die medh, also die Versammlung der Nienetwilerinnen und Nienetwiler, stimmte der Übergabe allerdings erst zu, als Arbogast glaubhaft versichern konnte, dass Meyer vertrauenswürdig war, dies insbesondere auch deshalb, weil sein Ururgrossvater eben jener Jari Arbogast, alias Gertel, alias Hannes Meyer war, der auch der Vater von d’Aciel Arbogast I. war. Dezember 2005 übergab er dann all seine Nienetwil-Grabungsinformationen, Artefakte und Fundlisten, sowie das gesamte wissenschaftliche und künstlerische Erbe seines Vaters dem Kantonsmuseum Luzern, bzw. dem Museum Nienetwil.


Unter den Objekten die dem Museum zur Verfügung gestellt worden sind, befinden sich unter anderem Schriftstücke die bis heute nicht entzifert, beziehungsweise verstanden werden konnten. Seit Frühling 2020 werden diese, auch mit Hilfe von Nomis Arbogast, übersetzt.


Kontakt

Kontakte bitte an mail



Quellen

Was ist schon Realität, was Wahrheit? Natürlich ist Nomis Thider Arbogast, Sohn des d'Aciel Arbogast, ebenso eine Rückerinnerung an eine Zeit die es nie gegeben hat wie alles in diesem Wiki. Hineinprojeziert in eine visionäre Vergangenheit, um das nicht Reale beweisen zu können. Sein Erfinder Simon Meyer traf ihn beim Goldwaschen und kam mit ihm ins Gespräch. Man freundete sich an und arbeitet seither zusammen.