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Martin Aimee

Martin (Matin) Aimee (17.3. 1965) ist der Halbbruder von D'Aciel Arbogast II. Sein Vater ist Nomis Arbogast, seine Mutter ist die Skandaj Abella Aimee Alabat.

Bereits mit neun Jahren äusserte er den Wunsch nach Kanada auswandern zu dürfen, da ihm Europa zu eng schien. Er ist in einer Gruppe fahrender Skandaj aufgewachsen die sich Gruppe arbisktevien (zwischen Biskaya und Wien) nannte. Skandaj reisten schon immer anders als etwa Sinti oder Roma und waren nie denselben Aggressionen und Anfeindungen, derselben Diskriminierung und Kriminalisierung ausgesetzt wie sie. Nach dem zweiten Weltkrieg reisten sie stets als "Reisegruppen" oder "Wandergruppen". Sie griffen dafür auf eigens zu diesem Zweck gegründete Reiseunternehmen zurück und konnten so ohne Anfeindungen durch Europa reisen. Aber für Martin war das nichts, denn es war ihm schon als Kind zu eng in dem noch nicht geöffneten Europa. 1975, nur wenige Monate nach seinem zehnten Geburtstag verabschiedete er sich von seiner ala und reiste, gemeinsam mit der Skandaj kikait" (die lachende) nach Kanada.

Aus einem Brief von Cathy Gouge wissen wir, dass er mit ihr in den späten 80ern in Chicago kurze Zeit studierte und mit ihr eine kurze Liaison hatte.

An Nomis Arbogast schrieb er Ende der Achtzigerjahre eine Postkarte: «I'll come to Switzerland! Soon! Prepare le Bordeaux! M.A.»