Aktionen

Skandaj

Version vom 14. Januar 2021, 15:53 Uhr von Nienetwiladmin (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ursprung der Ninetwiler-Kultur

KMLU Nienetwil-genetische und kulturelle Trennung.jpg


Beim Homo-Nienetwilensis handelt es sich um eine Population der Gattung Homo. Sie hat sich, so der Stand der Forschung heute, wie zuvor Denisova-Mensch und Homo Neandertalensis vom Homo Erectus abgespalten. Die Abspaltung des Nienetwilensis geschah vor ca. 550’000 tausend Jahren, und aus ihr entwickelte sich der moderne Mensch, Homo Sapiens genannt.

Mit Beginn der Riss-Kaltzeit vor ca. 300’000 tausend Jahren bildete sich das heraus, was wir heute als Nienetwiler-Kultur bezeichnen. Es wird vermutet, dass daran hauptsächlich klimatische Veränderungen durch den Beginn der Riss-Kaltzeit, die Ursache dafür waren, dass sich Nienetwilensis und archaischer Sapiens geografisch trennten. Diese Trennung war nicht komplett, denn der Homo Nienetwilensis zeichnete sich insbesondere durch seine extreme Wanderbewegung aus – Die Symbole die sie im gesamten besiedelten Raum der Welt hinterliessen (es sind zehntausende), sind ein beredter Zeuge davon. Diese Wanderungen einzelner Nienetwilensis-Gruppen von und zu Siedlungsgebieten anderer Nienetwilensis-Gruppen, führten zwangsläufig auch zu Kontakten zu anderen Populationen wie etwa Denisova oder Neandertaler, und vor allem natürlich archaischer Sapiens.

Mit dem Ende der Riss-Kaltzeit ist eine starke Zunahme der Kontakte zwischen den Nienetwilensis und den Sapiens-Populationen zu beobachten. Dies wohl auch auf Grund der stark anwachsenden Besiedlung des Europäischen Kontinentes, der nach dem Beginn der Eem-Warmzeit wieder Eisfrei wurde. Auf dem afrikanischen Kontinent waren diese Kontakte stets stärker gewesen und auch die Kultur der beiden genetisch gleichen Populationen war sich sehr ähnlich. Man geht heute davon aus, dass es die grossen Wanderbewegungen und der dadurch zustande gekommene Kontakt zu anderen Nienetwiler-Gruppen sowie anderer Populationen gewesen ist, der die Nienetwiler-Kultur eine in vielen Belangen andere Richtung einschlagen liess. Die Symbole beginnen sich in der Nienetwiler-Kultur von Südafrika bis in den hohen Norden anzugleichen, was definitiv beweist, dass es offenbar einen wissensaustausch gegeben hat. Dieser Austausch fand aber nicht nur innerhalb der Nienetwiler-kultur statt. Es ist zu beobachten, dass verschiedene kulturelle Leistungen mit allen Gruppen geteilt wurden.

Zu Beginn der Würm Kaltzeit vor ca. -120‘000 Jahren trennten sich die Wege auf dem europäischen Kontinent wieder. Der Homo Sapiens war zum grössten Teil auf den afrikanischen Kontinent zurückgekehrt, und überliess die Gebiete wieder Denisova, Neandertaler und Nienetwilensis. Doch auch in dieser Zeit blieben die Kontakte auf Grund der stets gleichen Wanderbewegung immer bestehen, und der Kontakt zu Neandertaler und Denisova stieg in wieder stark an.

Bei der Ausbreitung des Homo Sapiens in Richtung Osten vor ca. 100‘000 Jahren folgte dieser, dies belegen zahlreiche Funde, nicht nur den Siedlungsplätzen des Denisova-Menschen, sondern und vor allem auch denen der Nienetwiler-Kultur.


Jungsteinzeit bis Antike – die Skandaj

Die Wanderbewegungen des Nienetwilensis und der Austausch mit anderen Gruppen derselben Kultur sowie Gruppen des Sapiens verhinderte ein grösser werden der eigenen Gruppen. Sie wollten offensichtlich agil bleiben und so kann man davon ausgehen, dass die Gruppen kaum mehr als zwanzig oder dreissig Individuen hatte. Demgegenüber begann der moderne Mensch sich niederzulassen. Dies ermöglichte ihm den Anbau von Nahrungsmitteln und die Domestizierung von Tieren. Innerhalb dieser Gruppen entstand jedoch auch ein Wettstreit um Jagdreviere, Siedlungsplätze usw. mit anderen Gruppen

In der Nienetwiler-Kultur kannte man feste Siedlungen seit gut dreihunderttausend Jahren. Sie dienten aber nicht dem dauerhaften Aufenthalt, sondern einerseits als Lager im Winter und andererseits war es Begegnungsplatz mit anderen wandernden Gruppen. An diesen Stellen, später garth genannt, wurde Wissen ausgetauscht und wohl auch sexuelle Verbindungen eingegangen. Es war jedoch, im Gegensatz zu den „Siedler-Menschen“, kein Druck bezüglich Jagdreviere usw. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich, wie dies in vielen nomadischen Kulturen zu sehen ist, klare Übereinkünfte herausgebildet haben die verhinderten, „dass man sich gegenseitig auf die Füsse stand“. Die Angehörigen der Nienetwiler-Kultur bildeten neben einer Sprache auch lange vor den meisten anderen Kulturen eine Symbolschrift heraus, die es ihnen erlaubte, meist an Steinen, Nachrichten für andere Gruppen zu hinterlassen. Eine auf ca. 14‘000 Jahre v.u.Z. datierte alte Steinstele, zeigt eine Hand mit ausgestreckten Fingern, das Symbol eines Hügels und eines Weges, und daneben das Symbol der „zwei Messer“, welches als „Vorsicht, kriegerische Gruppe“ überliefert ist. Man geht daher davon aus, dass sich die ab dieser Zeit festzustellende Tendenz den „Sesshaften-Siedlungen“ aus dem Weg zu gehen, auf deren ansteigenden kriegerischen Willen zurückzuführen ist.

Die Skandaj, wie sie sich ab ca. 7‘000 v.u.Z. selber nennen, weichen dem Kontakt mit den „Sesshaften“ nun aus und legen in den abgeschiedenen ,überall auf der Welt noch existierenden Urwäldern, neue Winterlager und medan (Versammlungsplätze) an.

Da wegen des zunehmenden Siedlungsdruckes eine freie Jagd und Sammeltätigkeit immer schwieriger wurde, ist ab dem 2. Jahrtausend v.u.Z. noch einmal ein deutlicher Rückzug aus zu machen. Zudem beginnen die Skandaj vermehrt ihr Wissen, insbesondere im Handwerk, den „Sesshaften“ im Tauch gegen notwendiges anzubieten.

Ihre hohe handwerkliche Geschicklichkeit und ihr technisches und sprachliches Wissen brachte ihnen bei den Griechen der Antike den anerkennend gemeinten Namen ‚‘‘techne‘‘ oder ‘tekoi‘‘ (Handwerker) ein.

Mit der Ausbreitung der Grossreiche begann der Niedergang der Nienetwiler-Kultur, wie sie bis dahin Bestand hatte. In vielen Gebieten der Welt die noch kaum besiedelt waren, und mit deren „Einheimischen“ die man durch die Wundertätigkeit und den Austausch ja seit Jahrtausenden und Jahrhunderten kannte, gute Kontakte pflegten, konnten sich verschiedene Skandaj-Gruppen in kleinen Siedlungen Niederlassen, die sie, soweit möglich, nur im Sommer bewohnten. Andernorts gab es Skandaj-Gruppen die in kleinen Siedlungen von maximal dreissig, vierzig, Personen, sesshaft wurden.

In den Skandaj-Überlieferungen ist zudem von kleinen Gruppen die Rede, die nach wie vor in unglaublicher Geschwindigkeit durch die Welt zogen und von Skandaj-Gruppe zu Skandaj-Gruppe wanderten, um dort Ausrüstung und Nahrung gegen Wissen zu tauschen. Kleingruppen reisten wohl tatsächlich mehrere tausend Kilometer im Jahr. Eine Skandaj-Überlieferung spricht von Distanzen von umgerechnet zwei Wochen für eine Strecke von 400 Kilometern. So ist es wohl auch zu erklären, dass die in der Skandaj-Überlieferung „huk„ genannte Skandaj-Gruppe in hundert Tagen von Pölllä (Südfinnland) nach Athen reiste. Das heisst sie haben täglich durchschnittlich dreissig Kilometer zurückgelegt.


Mittelalter und Neuzeit

Die Ausdehnung des römischen Reiches sowie anderer Grossreiche festigten immer mehr die der Nienetwiler-Kultur innewohnende Abneigung gegen diese Form der Gesellschaftsform, und bestärkten sie darin, die in ihr überlieferten Kultur, und die absolute Ablehnung jeglicher Form von Hirarchie oder Wertung von Menschen oder gabe (Nicht-Mensch) zu hüten. Im Mittelalter und Grenzen und Reisebeschränkungen, wurde die Wanderschaft der Skandaj verstärkt eingeschrämkt. Manche gesellten sich daher ab dem 14. Jahrhundert zu den auf dem europäischen kontinent verstärkt reisenden Roma-Gruppen. Insbesondere in den Pyrenäen und hier im Baskenland, fanden sie eine Abgeschiedeneheit und die ihnen ihre Lebensweise vereinfachte. Es ist daher zu vermuten, dass ein Grosser teil der Spät-Baskischen Lehnworte im Alaju, aus dieser Zeit stammt. Obwohl immer mehr Gruppen und Einzelindividuen sesshaft, oder zumindest teilweise sesshaft wurden, blieb der Austausch zwischen den nun in der ganzen Welt verstreuten Gruppen stets bestehen und bildet bis heute das Netzwerk, welches die Skandaj als Kultur überleben lässt.


Kommunikationswege

Es war unter den Nienetwil-Forschenden lange Zeit ein Rätsel, wie die Skandaj seit der Urzeit bis heute aufrechterhalten konnten. Erst die neuesten Forschungsarbeiten, auch von Prof. D. Nomis Arbogast, brachten Antworten zu dieser Frage. Heute geht man davon aus, dass die Skandaj auf ihrem Wegnetz, überall teilweise, oder ständig besetzte Lager hatten, an denen sie sich mit anderen Gruppen trafen. Es ist heute bewiesen, dass kleine Skandaj-Gruppen von weniger als zwanzig Personen an einem Tag problemlos zwischen 50 und 80 Kilometer bewältigten. Zudem gab es Skandaj, die einzeln liefen, sie überbrachten Nachrichten und Wissen von einer Gruppe zur nächsten. Die Wanderwege der einzelnen Gruppen waren allen anderen in einer Region bekannt, da vorher jeweils ein medh, eine Versammlung abgehalten wurde, um die Routen zu koordinieren. Zudem erfanden die Skandaj weit früher als alle anderen Kulturen, eine Schrift, die es ermöglichten an fest definierten Stellen Nachrichten zu hinterlassen, um etwa vor Hindernissen usw. zu warnen.


Gesellschaft

In den letzten hundertfünfzig Jahren hat sich, nicht nur in der westlichen Welt, die sogenannte Ninenetwiler-Forschung entwickelt. Schon in den Anfängen fasziniert von der sich so deutlich von unserer abhebenden Gesellschaftstruktur, wurde die Forschung daran zu einem der Hauptforschungsgebiete (Hierzu siehe HIER). Dies führte zwar zu Erkenntnissen die auch in unseren gesellschaftlichen Systemen Anwendung fand, findet und sicher noch finden wird, jedoch wurde dabei die archäologische Forschung stark vernachlässigt. Es ist insbesondere d'Aciel Arbogast I und seinem Kollegen Amot Nussquammer sen. zu verdanken, dass heute wenigstens eine kleine Sammlung von Fundobjekten existiert (siehe dazu Liste_der_Fundobjekte_(KaLU))


Sprache

Die Sprache der Skandaj wird Alaju genannt. Sie ist, da Teilweise eine Ursprache, in allen Kulturen der Welt vertreten. Siehe hierzu Alaju.


Eigenbezeichnung

Skandaj > Die Wortbedeutung wird von *kand- =Leuchten, Hell, Scheinen abgeleitet. Da das Symbol dafür jedoch eine Hand ist, ist auch eine Herleitung von igm. *kent- = Hand möglich. Ein weitere Deutungsversuch (siehe. N. Arbogast) verweist auf Ur-Alaju-Wortstamm *ck- der für chec, das Zusammenschlagen zweier Steine steht.

Tekaj > Wortzusammensetzung aus tek = Zusammenfügen, Erschaffen, etwas fertigen, etwas erlangen; und aj, von aju = Leben, Dauer, Zeit, Ewigkeit, Lebenskraft,( Als Wortzusatz "Sein", seiende; In diesem Sinne ist das Wort als die die zusammenfügen zu interpretieren. Diese Bezeichnung taucht ebenfalls häufig auf und wurde ihnen auch von anderen Völkern (z.B. Griechen) gegeben.

Skai > Der Wortursprung ist nicht ganz klar, die Wortwurzel verweist einerseits auf ig. skai= klopfen, aber auch auf skai = Schein, leuchten (vergl. ahd. skinan = scheinen)

Nienetwiler. Dieser Begriff bezeichnet eine Idee, wurde verschiedentlich aber auch von Forscherinnen und Forschern für die Skandaj verwendet. In der sogenannten Nienetwiler-Forschung, geht es hauptsächlich um Beweise der kulturellen Leistung der Skandaj, und weniger um das Auffinden von Artefakten die die Existenz der Skandaj beweisen.


Heute wird die Zahl der Skandaj auf ca 25'000 bis 30'000 geschätzt.


Personen

Uns sind folgende Skandaj bekannt:


Verzeichnisnummer

AL0133

Ch'apis

skandaj